Rückschau zum „PFLANZ+KOCH DANK“-Treffen am 05. 06 2019

Diese Aktion wurde von AGENDA21 Nürnberg unterstützt.

Der Nachmittag ist heiß, die Straßen und Umgebung geradezu leergefegt, kaum jemand hält sich draußen auf. Auch unserer Einladung folgt nur ein „harter Kern“ Aktiver.

Pfarrer Bielmeier berichtet, dass die Planungen mit der Denkmalpflege abgestimmt werden. Welcher Ausgangspunkt soll entscheidend sein für eine Sanierung? Die Evangelische Kirche behandelt das Thema auch übergreifend in einer Tagung, da das Problem zeitgemäßer Nutzung von Kirchenbauten nicht nur in Gostenhof drängend ist. Leitlinien und Eckpunkte zu finden, Erfahrungswerte mit Behörden und Baugesetzen auszuwerten und zugänglich zu machen ist sicher ein Weg, Energien auf allen Ebenen zu bündeln und in Fluss zu bringen.

Die Hochbeete an der Nord- und Südseite haben sich erstaunlich gut gehalten: Fast alle Stauden vom letzten Jahr haben überlebt, manche sind sogar prächtig in der Hitze gediehen, wie Currykraut und Ysop. Außerdem haben sich auch ein paar Wildpflanzen angesiedelt – wer nicht alles andere wild überwuchert, wie z.B. der Klatschmohn, darf auch bleiben…Die Weinstöcke bekommen eine Unterstützung zum Weiterranken.

Die Wasserversorgung mit dem Schlauchwagen macht nun das Gießen einfacher – mit dem 20 Meter Schlauch könnte der Radius sogar noch erweitert werden. Auf die Rückfrage von SÖR konnten wir leider noch keine Beet-Patenschaft für die zwei 2018 angefragten Beete in Aussicht stellen. Nun wurde durch den Grünmeister ein neues Pflanzkonzept eingerichtet, das mit seinen niedrigen Holz-Lattenzäunen fast eine ländliche Anmutung verbreitet: Eine Gießpatenschaft, die Pflege und eventuelle Ergänzung um weitere Pflanzen wären nun wesentlich einfacher zu bewältigen…

Angesichts der Glut-Hitze verzichten wir zwar aufs Kochen, aber nicht aufs Suppe löffeln: Eine spanische, gekühlte Gazpacho wird noch um gemeinsam geschnippelte Gemüsewürfel bereichert:

Tapfere Teilnehmerinnen des offenen Bewegungsangebotes von „Gesundheit im Stadtteil“ probieren neugierig die unbekannte Suppe – und nehmen begeistert eine Probe für Nachbar*innen mit.
Auf der Nordseite sind die Beete augenscheinlich von freundlicher, unbekannter Hand gegossen worden – wir müssen nur die neuen Sommerblumen eingießen…