Protokoll “Bankgeheimnisse” vom 26.05.2018

Vieleinigkeit oder Die Kunst Teil zu nehmen: Bankgeheimnisse
Ergebnisprotokoll + Workshop-Leitung: Regina Pemsl, Willi Wiesner, Stephan Schwarzmann. Fotos: Regina Pemsl und Willi Wiesner

An einem strahlenden Frühlingsnachmittag laden 10 mit Folie bespannte, mobile Sitzbänke ein, noch geheime Wünsche für das Umfeld der Dreieinigkeitskirche sichtbar zu machen.

Mehr Grün ist auch der Renner „unheimlich“ vieler Wünsche auf den Bänken: Von Gemüse, Beerenfrüchten, bis zu Obst und Kräuter(Hoch) -beeten reichen die Vorschläge – die essbare Stadt Andernach wird als Beispiel genannt, wo das schon in großem Rahmen funktioniert.

Das Quartiersmanagement stellt eine Aktion für kostenlose Hochbeete im Stadtteil vor –allerdings nur für private Hinterhöfe. Auf Anregungen aus früheren Treffen hin, haben wir Wildkräuter in Kübeln mitgebracht als Stellvertreter für Wildblumen und Bienenweiden:
Bei der Übernahme von Beetpatenschaften für die zwei möglichen Flächen muss noch ein Modus für den „Vertragspartner“ gefunden werden, der ja vielleicht aus mehreren Verantwortlichen / Kooperationen bestehen wird.

– Weitere Anregungen sind eine Sitzskulptur oder bewegliche (Holz) Quader, die zu Gesprächen förderlichen Sitzgruppen umgestellt werden können.
– Neben dem eingezäunten Spielplatz würde an der östlichen Seite prima ein Boule – Platz für die Großen hinpassen.
– Wasser, sei es als Trinkbrunnen oder als Spielplatz ist ganz selbstverständlich ein Wunsch an diesem heißen Nachmittag – alle, auch die Pflanzen dürsten…

Bei der Verteilung von GOHO3E – Flyern bei den Kirchweihgästen zeigt sich, dass das Projekt „BauReformation – Die Kunst Teil zu nehmen“ auch über die aktiven Teilnehmer*innen hinaus bekannt ist. Der Gemeindebrief, Internet und Presseberichte helfen dabei – auch die Vernetzung mit Kooperationspartnern wie www.stadtfüralle.de die das Projekt in ihr Programm aufgenommen haben.